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Thema Nr. 5
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Sexualerziehung -
Sexuelle Aufklärung
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Klicken Sie durch die Kapitel:
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Ab welchem Alter ist sexuelle Aufklärung angebracht?
> Vertrauensverhältnis
schaffen!
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"Wie entstehen Kinder?" - Erklären
> Sprechen
Sie über Lust, Verhütung und Verantwortung!
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Elternfragen I" plus Mappe II plus CD mit allen Texten und den
Texten des Buches "Gestresste Eltern ..." und 500 Grafiken zu
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Ab welchem Alter soll die sexuelle Aufklärung beginnen?
Wann ist die richtige Zeit, mit Kindern Sexualität zu sprechen?
Zum Beginn der Schulzeit sollte ein Kind
aber spätestens über Sex und Schwangerschaft Bescheid wissen. Sie müssen also viel früher
beginnen, darüber offen zu sprechen. Verlangt Ihr Kind nicht von
selbst Erklärungen, woher Kinder kommen, so regen Sie entsprechende Gespräche an. (Eine
Schwangerschaft im Bekanntenkreis ist immer ein guter Ansatzpunkt mit der
Sexualerziehung frühzeitig zu beginnen.) Ihr Kind hört
sonst einseitige, falsche oder ordinäre Darstellungen und entwickelt verzerrte Bilder. Berichtigen Sie
falsche Vorstellungen. Es ist für uns Erwachsene oftmals nicht einfach, dafür
Worte zu finden – vielleicht sehen Sie ein entsprechendes Bilderbuch, das
Ihnen Erzieherinnen empfehlen, gemeinsam mit dem Kind an und beantworten seine Fragen.
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Schaffen Sie ein Vertrauensverhältnis zum Kind!
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Sorgen Sie für ein
Vertrauensverhältnis in sexuellen Fragen!
Sorgen Sie für ein Vertrauensverhältnis, in dem das
Kind offen mit all seinen Fragen zu Ihnen kommt. Es dürfen auch „peinliche“ Fragen
sein. Beantworten Sie diese einfach und mit Ihren natürlichen Worten. Ihre
Antworten sollen kein ausgefeilter Vortrag über Sexualität sein. Ihr Kind wird schon nachfragen, wenn es etwas
nicht versteht. Wenn Ihnen etwas peinlich ist oder Ihnen die Worte fehlen, so
sagen Sie das offen und bitten ggf. um Bedenkzeit. Bestärken Sie das Kind aber
darin, seine Fragen zu sexuellen Bereichen zu stellen:
"Es ist gut, dass du diese Frage stellst; ich weiß jetzt im Augenblick gar nicht,
wie ich dir das erklären soll; heute Abend, nach dem Abendessen nehmen wir uns
Zeit, dann kann ich dir das in aller Ruhe erklären; ist das o. k. so? "
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Wenn Ihr Kind fragt: "Wie entstehen Kinder?"
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"Mama, wie entstehen Kinder?" - Erklären Sie Sexualität!
Ein Beispiel, wie Sie die Frage „Wie entstehen
Kinder?“ beantworten können:
"Wir
liegen dann nackig ganz nah beieinander – Papa und ich. Dazu sind wir ganz
allein , damit niemand uns stört; das geht auch keinen etwas an – nur uns
zwei. Wir streicheln uns und umarmen uns. Das ist sehr schön und es kribbelt
bei mir im ganzen Körper. Meine Lippen möchten dann küssen, und mein Körper
möchte gestreichelt werden. Papas Penis wird dann größer und fest, er ist
dann nicht mehr so weich wie er normalerweise beim Pipimachen ist. Auch meine
Scheide verändert sich: Sie wird feucht."
"So
ist das bei Mann und Frau, wenn sie „Sex miteinander haben“. Wenn die Frau
es möchte, kann der Mann dann den Penis in die Scheide stecken. Man nennt das
auch: Miteinander schlafen. Das Gefühl wird dann bei beiden ganz stark – so
als wenn einem ganz schwindlig wird – aber ganz schön. Dann kommt aus dem
Penis ein bisschen weiße Flüssigkeit. Nein, nicht wie Pipi, viel weniger und
anders - weiß, fast wie Milch. Das nennt man Sperma. In diesem Sperma sind
viele Samenzellen, ganz klein; sie finden einen Weg bis zu einer Eizelle, die
tief im Körper der Frau ist. Wenn die Samenzelle und die Eizelle
zusammenkommen, dann kann daraus ganz langsam ein neues Kind wachsen."
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Sie möchten Ihr Kind ideal erziehen?
Sie möchten ganz viel über Erziehung wissen?
Dann empfehlen wir Ihnen: DAS ERZIEHUNGSPAKET
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Sprechen
Sie über Lust, Verhütung und Verantwortung!
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Reden Sie offen über Sexualität, Lust,
Verhütung und sexuelle Verantwortung!
Sprechen Sie darüber, dass die Vereinigung den
Partnern Freude macht und auch miteinander geschieht, wenn man kein Kind möchte;
dass Empfängnis verhütet werden kann und Kondome auch benutzt werden, um sich vor Krankheiten zu schützen:
"Wenn wir das nur dann miteinander tun würden, wenn wir ein Kind möchten, dann wäre das
ja so selten; dazu macht es zu viel Spaß. Da müssen wir allerdings aufpassen,
dass das Sperma nicht bis zur Eizelle kommt, sonst hättest du schon viel zu viele Geschwister."
Zeigen Sie auf, dass viel Verantwortung damit
verbunden ist, ein Kind zu zeugen:
"Das Kind muss ja jemanden haben, der es liebt und der für es da ist. Besonders schön ist es, wenn das Vater und Mutter gemeinsam sind und beide gern ein Kind möchten
und sich so sehr lieben, dass sie ganz lange zusammenbleiben möchten."
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