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Erziehen im Stress |
Thema Nr. 19
Klicken Sie durch die Kapitel: > Lassen Sie sich von den Ihres Kindes nicht aus der Ruhe bringen! > Verbieten ist bei Vorschulkindern nicht der ideale Weg! > Nichtbeachtung ist zunächst das Beste Mittel! > In der Familie verabreden Sie einheitliche Reaktionen! > Dann: Sprechen Sie mit ihm Ihrem kleinen Racker über die "schlechten Worte"! > Seien Sie gutes Beispiel - diese Grundregel der Erziehung gilt auch hier! > Auch die Medien (Fernsehen insbesondere) haben Einfluss!
Lassen Sie sich von den "bösen Worten" Ihres Kindes nicht aus der Ruhe bringen!Oft hat ein Kind ein Wort aufgeschnappt (vielleicht an der Mimik und Gestik, wie es gesprochen wurde, wahrgenommen, dass es ein „besonderes“ Wort ist) und wiederholt es einfach. Die Reaktion der Umwelt ist es in der Regel, an der dem Kind deutlich wird, dass es mit diesem Wort „etwas bewirken kann“. Dabei spielt es für das Kind keine besondere Rolle, ob es damit Erstaunen, Belustigung oder Ablehnung provoziert. Es ist dann nur spannend, immer wieder zu testen, wie wohl auf seine Worte reagiert wird. weiter zu > Verbieten ist bei Vorschulkindern nicht der ideale Weg!
Unanständige Ausdrucksweisen zu verbieten ist bei Vorschulkindern nicht der ideale Weg!Verbieten Sie die Worte nicht. Durch Strafen fördern Sie eher den Gebrauch; das Kind lernt dadurch, dass es Sie damit reizen kann, dass es Macht über Sie hat, und dass es damit zeigen kann, wie groß oder klug oder selbstständig es schon ist. weiter zu > Nichtbeachtung ist zunächst das Beste Mittel!
Nichtbeachtung der provokativen Ausdrucksweisen ist zunächst das Beste Mittel!Lachen Sie nicht, schimpfen Sie nicht - überhören sie diese Worte einfach. Das ist der beste Weg, dass Ihr Kind das Interesse an schlechten Worten und Sätzen verliert. Um so kräftiger Sie bisher reagiert haben, wird das Kind jetzt versuchen, Sie zu provozieren; es hat ja gelernt, dass es klappt, wenn man nur hartnäckig genug ist. Lassen Sie sich nicht reizen, wechseln Sie einfach das Thema. Halten Sie das durch; wenden Sie sich ggf. auch kommentarlos ab, um Ihr Desinteresse zu unterstreichen. weiter zu > In der Familie verabreden Sie einheitliche Reaktionen!
Zunächst: Sprechen Sie in der Familie darüber und verabreden Sie einheitliche Reaktionen!Sprechen Sie mit den anderen Familienmitgliedern und Kontaktpersonen dieses Vorgehen der Nichtbeachtung ab. Nur wenn das Kind keine Verstärkung mehr erhält, wird dieses Verhalten „gelöscht“: "Wir müssen da an einem Strang ziehen; bitte beachtet das Verhalten nicht; es ist nicht gut, wenn ihr Freude zeigt oder gar über diese Worte lacht; er (sie) muss doch merken, dass damit keine Anerkennung zu gewinnen ist; mit diesen Reaktionen und dieser Beachtung schaden wir ihm (ihr) sehr." weiter zu > Dann: Sprechen Sie mit ihm Ihrem kleinen Racker über die "schlechten Worte"!
Dann: Sprechen Sie mit ihm Ihrem kleinen Racker über die "schlechten Worte"!Warten Sie einen ruhigen Augenblick ab, um mit Ihrem Kind über die Bedeutung der Worte. zu sprechen. Lassen Sie Ihr Kind erklären und erläutern Sie ihm ggf. die Bedeutung und Unanständigkeit benutzter Worte. Scheuen Sie nicht zurück, vulgäre und sexbezogene Worte, die es aufschnappt, zu erklären: "Weißt du denn, was das Wort bedeutet? / Ich möchte dir gern erklären, was es heißt." Machen Sie ihm freundschaftlich deutlich, dass es damit ganz unangenehm auffällt. Erklären Sie auch, dass vulgäre Ausdrücke das Gefühl mancher Menschen verletzen: "Ich glaube, du merkst nicht, dass du dich mit diesen Worten bei vielen Menschen sehr unbeliebt machst; das ist doch zu schade. / Ich weiß, dass sich die meisten Menschen vor diesen Worten ekeln, obwohl sie erst mal lachen; aber im Stillen denken sie: Warum redet das Kind nur so unanständig?" weiter zu > Seien Sie gutes Beispiel - diese Grundregel der Erziehung gilt auch hier!
Seien Sie gutes Beispiel
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© www. Kinder-Initiative.de Verantwortlich: Dipl.-Päd. Pfarrer Frank Maibaum / www.frank-maibaum.de Stand: 20. November 2011 |